Es geht bei der Abstimmung darum, ob der Bypass mindestens teilweise überdacht werden soll, oder ob er offen unser Stadtgebiet entzwei schneiden wird. Es geht also nicht darum, ob der Bypass gebaut werden soll oder nicht, sondern ob seine massiven Auswirkungen auf Kriens reduziert werden sollen oder nicht.

Mit einem Ja zur Überdachung muss Kriens auch einen Beitrag an die Kosten der Überdachung leisten, deshalb kommt es zur Abstimmung. Diese Kosten und die Tatsache, dass nicht der ganze Bypass überdacht wird, haben zu intensiven Diskussionen geführt. Insbesondere wurde kritisiert, dass Kriens für die Behebung der schädlichen Auswirkungen bezahlen muss, welche durch den Bypass entstehen und uns sonst nur Nachteile bringt. Auch dass nicht der gesamte Bypass überdacht wird wurde bemängelt.

Nach intensiven und kontroversen Diskussionen wurde einstimmig die JA Parole beschlossen. Die Anwesenden waren sich einig, dass dies die einzige Möglichkeit ist die schädlichen Auswirkungen des Bypass auf Kriens grösstmöglich zu reduzieren. Eine siedlungsverträgliche Gestaltung ist für die Standortattraktivität und unseren Lebensraum von grösster Bedeutung.