Nein zur widerrechtlichen Einzonung Weinhalde, Nein zu dieser Zwängerei
Am 8. März stimmen wir wieder über die Einzonung der Weinhalde ab, bereits zum 3. Mal. Die Krienserinnen und Krienser haben sich schon drei Mal gegen Einzonungen ausgesprochen:
- 2013 JA zum Eidg. Raumplanungsgesetz, mit über 70 %: Ja zu einer qualitativen Entwicklung, nein zu Zersiedelung. Naherholungsgebiete wie der Sonnenberg, die Pilatushänge oder das Eigenthal sollen geschützt werden.
- 2020 Sept. JA zum Einzonungs-Moratoriums: Die nächsten 15 Jahre darf kein Landwirtschaftsland mehr neu eingezont werden. So steht es nun in der Gemeindeordnung.
- 2020 Nov. NEIN zur Einzonung und Waldrodung Weinhalde: Stadtrat und Parlament wollen eine Waldrodung, eine Strasse über ein wertvolles Bachtobel, sowie die Überbauung von rund 13’000 m², mehrheitlich Landwirtschaftsland, durchdrücken. Die Grossüberbauung am Siedlungsrand – quasi am Naherholungsgebiet des Sonnenberges – wird abgelehnt.
Wenn unsere Grünflächen zu Baulücken werden, dann gute Nacht attraktives Kriens.
Drei Mal hat die Bevölkerung den Schutz von Grünflächen und Natur bestätigt und lehnt den Bau von 45 Luxuswohnungen ab. Die Bauherrschaft und Grundeigentümerin – die Weinhalde AG –, zusammen mit den Liberalen Senioren, respektieren die drei Volksentscheide nicht und versuchen nochmals, dasselbe Bauprojekt zu erzwingen.
Am 8. März soll deshalb eine Ausnahmebestimmung in der Gemeindeordnung das Moratorium aufweichen. Und wer weiss, was als nächstes kommt. Wir sind gegen Einzonungen à la Carte. Darum sagen wir NEIN und wehren uns gegen diese Einzonung.